Unsere Schwerpunkte

► Operative HNO-Heilkunde
► Plastische und Ästhetische Chirurgie
► Phoniatrie und Pädaudiologie
► Schnarchen/Schlaf
► Diagnostik auf höchstem Niveau

Umfangreiche und hochspezialisierte HNO-Diagnostik und Therapie

Nase

  • Nasenatmung
  • Nasennebenhöhlen
  • Nasenlaufen
  • Nasenform (Rhinoplastik)
  • Riechen
  • 2. Meinung
  • Tränendes Auge
  • Allergie

Ohr

  • Hören bei Kindern
  • Hören bei Erwachsenen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Ohrmuschel
  • 2. Meinung

Mund und Hals

Mund - Rachen - Kehlkopf

Im Mundraum können Entzündungen, Schwellungen oder Zysten und selten Tumore Probleme bereiten. Auch Geschmacksstörungen oder Zungenbrennen werden häufig beklagt und sollten untersucht werden.
Mit Hilfe unseres Untersuchungsmikroskops sind Veränderungen im Mundraum sehr gut zu sehen und zu beurteilen.
Hinter dem Weichgaumen mit dem Zäpfchen fängt der Rachenraum an. Dieser kann einfach mit speziellen Endoskopen eingesehen werden. So lässt sich, oft ohne Berührung, ein Blick in den Nasenrachenraum werfen, wo die Adenoide (auch Polypen genannt) und die Tube (die Belüftungsröhre zum Ohr) liegen.
Den Kehlkopf, den Luftröhren- und den Speiseröhreneingang kann man gut beim endoskopischen Blick nach unten sehen und beurteilen.
Veränderungen der Schleimhäute wie Entzündungen, Schwellungen oder Tumore lassen sich vom geschulten Auge gut erkennen. Gerade bei Risikopatienten/innen wie Rauchern ist es wichtig, kleinste Schleimhautveränderungen zu erkennen und frühzeitig zu behandeln.
Auch eine Ursache für ein Kloß- oder Druckgefühl (Globus-Gefühl) im Kehlkopfbereich ist oft erkennbar.
Sollte wegen eines starken Würgereizes die Einsicht einmal nicht möglich sein, können wir mit einem feinen, flexiblen Baby-Endoskop durch die Nase den gesamten Rachen und Kehlkopf genau untersuchen.

Heiserkeit

Heiserkeit und Stimmstörungen

Nicht nur in Sprechberufen ist eine gute, kräftige Stimme wichtig. Eine Heiserkeit, die länger als 3 Wochen besteht, sollte unbedingt HNO-ärztlich abgeklärt werden.
Der Kehlkopf mit den Stimmlippen lässt sich mit unseren speziellen starren und flexiblen Endoskopen hervorragend untersuchen. Selbst kleinste Veränderungen wie Stimmknötchen, Wassereinlagerungen (Reinke-Ödem) oder Tumore und deren Vorstufen lassen sich vom geschulten Auge sehr gut erkennen.
Mit speziellen Geräten, sog. Stroboskopen, können wir sogar die Schwingungen der Stimmlippen in Zeitlupe sehen und feinste Bewegungsstörungen beurteilen.
Außerdem ist es möglich, mit einem Stimmfeldmessgerät die Qualität und den Umfang einer Stimme genau zu messen.
In den meisten Fällen lassen sich Heiserkeit, Schmerzen, Druckgefühle oder Räusperzwang gut behandeln.

Unser Phoniater Dr. Sven Herkenhoff und sein Team (u.a. mit einer Logopädin) haben sich auf Stimmstörungen spezialisiert und beraten Sie gerne zu allen Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten.
Natürlich auch zu kindlichen Sprach- und Sprechstörungen.

Schluckstörung

Schluckstörungen

Häufiges Verschlucken kann nicht nur lästig, sondern auch schädlich sein. Gelangt beim Verschlucken Flüssigkeit oder Speise aus Versehen in die Luftröhre, kann das zu Lungenentzündungen führen. Normalerweise schützt uns aber der Hustenreflex vor einer solchen „Aspiration“.
Verschlucken, aber auch behindertes Schlucken und ein Kloß- oder Globus-Gefühl sollten unbedingt HNO-ärztlich untersucht werden.
Die spezielle Schluckdiagnostik – FEES führt bei uns in erster Linie unser Phoniater Dr. Sven Herkenhoff durch.

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Schnarchen und Schlafmedizin

Schnarchen kann für die Partnerin oder den Partner sehr störend und schlafraubend sein. Tatsächlich kann Schnarchen aber auch Ihre Gesundheit schädigen, wenn es mit Atemaussetzern einhergeht (OSAS – Obstruktives Schlafapnoe Syndrom). Die schnarchende Person merkt dies in der Regel selber nicht und fühlt sich höchstens tagesmüde und unausgeschlafen. Das ist fatal, denn Atempausen führen durch diesen nächtlichen Körperstress oft zu hohem Blutdruck und zu einem deutlich erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt- oder Schlaganfall zu erleiden.
Zur Untersuchung des Schlafes geben wir ein kleines Messgerät (Polygraphie-Gerät) mit nach Hause, das eine Nacht lang wichtige Schlafparameter aufzeichnet. Die Auswertung gibt uns Aufschluss über den Schlaf und wir können Sie zu möglichen Therapien beraten.
Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Schlafendoskopie, die den Ursprung von Schnarchen und Atempausen aufdecken kann.

Dr. Candida Mattis-Nahr beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Schlafmedizin und hat die Selbsthilfegruppe > Schlafapnoe Regensburg gegründet.

Schilddrüse

Schilddrüse


Knoten in der Schilddrüse sind häufig. Meist sind sie gutartig und sollten kontrolliert und nicht operiert werden. Ist aber ein Schilddrüsenknoten im Ultraschall oder bestimmte Blutwerte auffällig, arbeiten wir mit Schilddrüsenexperten der Nuklearmedizin, der Pathologie und der Endokrinologie zusammen, um die beste Behandlungsoption zu finden. Bei Bedarf können wir eine schonende Feinnadelpunktion zur Probengewinnung oder eine Operation durchführen.
Bei der filigranen Präparation von Nerven und Gewebe haben unsere erfahrenen Operateure eine sehr große Expertise. Das kontinuierliche Nervenmonitoring und eine hochauflösende Lupenbrille bzw. Mikroskop sind bei uns Standard. Wir gehen stets so gewebeschonend wie möglich vor, z.T. auch minimalinvasiv (MINET – Minimal Invasive Nicht Endoskopische Thyreoidektomie).
Die Kontrolle von Schilddrüsenknoten und die OP-Nachsorge kann auch durch uns, ggf. in Zusammenarbeit mit den Schilddrüsenexperten der Nuklearmedizin oder der Endokrinologie erfolgen.

Speicheldrüsen

Speicheldrüsen

Die große Ohrspeicheldrüse (Glandula Parotis) und die kleinere Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis) sorgen stetig und v.a. beim Essen für die nötige Feuchtigkeit in Mund und Rachen.
Probleme mit den Speicheldrüsen können entstehen durch:
Entzündungen: Viren (z.B. der Mumpsvirus) oder Bakterien können durch Ansteckung oder zu wenig Trinken zu einer schmerzhaften Schwellung der Drüsen führen.
Über- und Unterfunktion: Die Autoimmunerkrankung Morbus Sjögren ruft u.a. eine unangenehme Mundtrockenheit hervor. Selten führt eine Mehrproduktion oder ein gestörtes Schlucken zu übermäßig Speichel im Mund.
Tumore: Meist gutartige, seltener bösartige Tumore werden als Knoten getastet oder fallen als Zufallsbefund auf.
Speichelsteine: Sie stören mechanisch den Speichelabfluss und führen beim Essen zu Schwellungen und Entzündungen. (Ein Video von Dr. Claudius Fauser zu diesem Thema finden Sie unter: > Youtube

Probleme oder Knoten der Speicheldrüsen sollten unbedingt HNO-ärztlich abgeklärt werden. Uns steht dafür das ganze Spektrum der Diagnostik, vom Ultraschall über Speichelgangdarstellung (Sialographie) und Speichelgangendoskopie (Sialoskopie) zur Verfügung.
Sollte eine Operation nötig sein, sind Sie bei der filigranen Präparation von Nerven und Gewebe bei unseren erfahrenen Operateuren in den besten Händen. Das kontinuierliche Nervenmonitoring und eine hochauflösende Lupenbrille bzw. Mikroskop sind bei uns Standard.

Vorsorge

Krebs - Vorsorge und Behandlung

Tumore treten in verschiedenen Erscheinungsformen und Schweregraden auf. Sind in der Familie Tumorleiden bekannt oder liegt ein erhöhtes Risiko durch Rauchen oder übermäßigen Alkoholgenuss vor, sollte man besonders aufmerksam sein.
Sollten Sie z.B. einen Knoten im Kopf- oder Halsbereich bemerken, die Stimme länger als 3 Wochen heiser sein oder Schluckbeschwerden länger anhalten, sollten Sie sich HNO-ärztlich untersuchen lassen.
Bei erhöhtem Risiko ist eine regelmäßige Kontrolle bzw. Vorsorgeuntersuchung sehr zu empfehlen.
Sollte ein bösartiger Tumor (Krebs) entdeckt worden sein, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir haben viel Erfahrung in der Tumorchirurgie und arbeiten eng mit den hervorragenden Strahlentherapeuten, Onkologen und Chirurgen des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Regensburg zusammen. In gemeinsamen Konferenzen mit den Experten der anderen Disziplinen (sog. Tumorboard) wird jede/r Patient/in individuell besprochen, um die bestmögliche Lösung zu finden.

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Knoten, Entzündung, Tumor oder 2. Meinung

Egal, was für Beschwerden Sie im Mund- und Halsbereich haben, wir kümmern uns mit viel Erfahrung um Ihr Problem und Ihre Fragen.
Operativ decken wir das gesamte Spektrum der Kopf- und Halschirurgie ab: Sei es im Mund und Rachen (von Mandel-OP bis Kehlkopfkrebs) oder am Hals (z.B. Hautveränderungen, Lipome, Halszysten bis Halslymphkonten-Metastasen).
Natürlich beraten wir Sie auch gerne, wenn Sie unsicher sind und eine 2. Meinung brauchen.

Nase

Nasenatmung

Nasenatmung

Endlich einmal frei durch die Nase atmen können, das wünschen sich viele, denn eine behinderte Nasenatmung ist ein häufiges Problem. Diese ist nicht nur beim Schlafen oder körperlicher Aktivität störend, sondern kann auch zu Kopfschmerzen, häufigen Infekten, Schnarchen und schlechtem Nachtschlaf führen.
Hier können wir meist gut helfen. Nach einer sorgfältigen Untersuchung steht, je nach Ursache, eine medikamentöse Behandlung, die schonende Lasertherapie der Nasen-Schwellkörper oder eine Operation zur Verbesserung der Nasenatmung zur Verfügung.
Bei Kindern ist die Nasenatmung v.a. durch vergrößerte Adenoide (auch Rachenmandeln oder Polypen genannt) behindert. Die anhaltende Mundatmung kann dann zu Schnarchen, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit und Fehlbildung des Kiefers führen. Hier kann eine wenige Minuten dauernde Entfernung der Adenoide in Narkose sehr segensreich sein.

Nasennebenhöhlen

Nasennebenhöhlen

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume im Schädel, die sich sowohl akut, als auch chronisch entzünden können.
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung kann sehr schmerzhaft sein und ist in der Regel gut mit Medikamenten und „Hohen Einlagen“ behandelbar. Nasennebenhöhlen können sich aber auch chronisch entzünden z.B. durch eine Pilz-Infektion oder eine intrinsische Entzündungsreaktion, die zu überschießender Schleimhautwucherung mit Polypen führen kann. Die Beschwerden einer chronischen Entzündung können sehr variabel sein und von einem leichten Druck und Missempfindungen bis hin zu Schmerzen, ständigem Nasenlaufen, behinderter Nasenatmung und Geruchsminderung reichen. Auch hier steht eine medikamentöse Therapie, bis hin zu Antikörpern, sowie schonende, operative Therapien zur Verfügung.

Nasenlaufen

Nasenlaufen

Für eine laufende Nase gibt es ganz unterschiedliche Ursachen. Es kann z.B. eine Allergie (allergische Rhinitis), eine akute oder chronische Entzündung der Nase bzw. Nasennebenhöhlen oder eine Nerven-Fehlsteuerung (vasomotorische Rhinitis) dahinter stecken.
Eine interessante Sonderform ist z.B. auch die „gustatorische Rhinitis“, bei der u.a. warme Speisen zum Tropfen der Nase führen. Ganz selten kann es sich auch um einen Hirnwasserausfluss handeln, der behandelt werden muss.
Die Ursache des Nasenlaufens lässt sich durch einfache Untersuchungen wie die Endoskopie der Nase, einen Allergietest, Ultraschall oder eine Schichtbildgebung der Nasennebenhöhlen (z.B. mit DVT) finden und behandeln.

Nasenform

Nasenform (Rhinoplastik)

Die Nase trägt maßgeblich zum Charakter des Gesichtes und dem ersten Eindruck bei. Nicht immer ist die Nasenform so wie gewünscht, sei es angeboren, durch einen Unfall oder nach einer OP. Durch filigrane Operationstechniken lässt sich die Form natürlich und harmonisch verändern. Viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl ist in der plastisch-ästhetischen Gesichtschirurgie dafür nötig. Was für Sie individuell möglich ist, erfahren Sie in einem vertraulichen und unverbindlichen Beratungsgespräch mit einem unserer erfahrenen Ärzte/innen. Unser umfassendes Spektrum reicht von der einfachen Filler-Behandlung oder schonendem Abfeilen eines Nasenhöckers bis hin zu komplexen Nasenrekonstruktion mit Hautlappen und Rippenknorpel.
> Beispiele
Sollten Sie Interesse an Botox-, Lippenunterspritzung oder Filler-Behandlungen haben, begeben Sie sich gerne in die vertrauensvollen Hände von Frau Dr. Verena Artinger.

Riechen

Riechen

Wie schön ist der aromatisch Duft von Kaffee oder Essen. Erst wenn das Riechen mal nicht mehr richtig funktioniert, merken wir, wie schön und wertvoll Riechen ist. Es ist Lebensqualität.
Neben viralen Infekten (u.a. Covid19-Infektionen) können auch Veränderungen der Nasenschleimhaut, z.B. durch Entzündung oder Polypen, den Geruchssinn stören.
Die Ursache für eine plötzliche oder schleichende Riechstörung sollte immer gesucht werden. Schon eine einfache Untersuchung mit dem Endoskop ist oft aufschlussreich, da die Riechschleimhaut in der Regel gut zu sehen ist.

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Verletzung, Entzündung, Blutung, Tumor oder 2. Meinung

Egal, was für Beschwerden Sie im Nasenbereich haben, wir kümmern uns mit viel Erfahrung um Ihr Problem und Ihre Fragen.
Manchmal, wenn man sich unsicher ist, kann eine 2. Meinung sehr hilfreich sein. Natürlich stehen wir Ihnen auch dafür gerne zur Verfügung.

Tränen

Tränendes Auge

Wenn ein Auge ständig tränt, liegt das meistens am gestörten Abfluss der Tränenflüssigkeit, die normalerweise über einen feinen Kanal vom Auge in die Nase abfließt. Sollte dieser Gang durch Entzündung, Narben oder einen Tränenstein verlegt sein, entsteht ein ständig tränendes Auge (Epiphora).
Ist das Problem nicht mit Augentropfen, Spülung oder Sondierung zu lösen, kann durch eine kleine OP im Inneren der Nase der Tränenabfluss wieder hergestellt werden.
Dabei wird in einer kurzen Narkose ein kleines Knochenfenster geschaffen und vorübergehend ein feiner Drainageschlauch eingelegt.

Bezüglich Tränensäcken und hängenden Augenliedern wenden Sie sich gerne an Fr. Dr. Verena Artinger.

Allergie

Allergie

Laufende Nase, juckende Augen, Kratzen im Hals, Lebensmittelunverträglichkeit, Müdigkeit und Asthma sind mögliche Folgen einer Allergie, die das Leben und die Gesundheit erheblich beeinträchtigen können.
Ein Frühlingsspaziergang mit Heuschnupfen, ein Besuch bei Freunden mit Haustieren oder eine Übernachtung im Hotel ohne Zwischenbettbezüge werden für Betroffene nicht selten zur Qual.
Neben zahlreichen Medikamenten kann eine Hyposensibilisierung (SIT – Spezifische Immun Therapie) über Spritzen (SCIT – Subcutane Immun Therapie) oder Tabletten/Tropfen (SLIT – Sublinguale Immun Therapie) zu einer Beschwerdefreiheit bzw. Besserung führen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten am effektivsten für Sie sind, erklärt Ihnen unser erfahrenes ärztliches Team gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Einen Einblick in die Therapie von Pollenallergien erhalten Sie unter folgendem Link:
> Youtube

Ohr

Hören und Verstehen bei Kindern

Kann unser kleiner Schatz richtig hören?
Mit sensiblen Messverfahren lässt sich – sogar bei Neugeborenen und im Schlaf – herausfinden, ob Ihr Kind gut hört. Mit objektiven Hörprüfungen wie TEOAE und (Schlaf-)BERA können wir Kinder z.B. im Neugeborenenhörscreening schmerzfrei untersuchen.

Hören ist gerade bei den Kleinen für eine gute Sprachentwicklung und das Miteinander enorm wichtig. Leider neigen kleine Kinder zu Mittelohrentzündungen und Paukenergüssen, was das Hörvermögen vermindern kann und daher in manchen Fällen behandelt werden sollte.
Schlechtes Hören kann ein Grund für eine gestörte oder verzögerte Sprachentwicklung sein.

Die Diagnostik und Behandlung von kindlichen Sprach- und Sprechstörungen ist ein Schwerpunkt, mit dem sich unser Pädaudiologe Dr. Sven Herkenhoff und sein Team intensiv beschäftigen.

Ein weiter Schwerpunkt von ihm und seinem Team sind Kindern mit gestörter Hörverarbeitung oder -wahrnehmung (AVWS – Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung). Hierbei kann das Gehörte, quasi der Höreindruck, im Gehirn nicht richtig eingeordnet werden.

Hören bei Erwachsenen

Gutes Hören ist so wertvoll!
Ein Hörverlust kann ganz plötzlich, wie beim Hörsturz, und schleichend, mit dem Alter oder bei der Otosklerose auftreten. Die Ursachen für schlechtes Hören sind vielfältig und reichen von zu viel Ohrschmalz bis zu Entzündung und Hirnnerventumor. Eine gute Diagnostik durch den erfahrenen Facharzt ist hier besonders wichtig. Die mikroskopische Untersuchung, verschiedenste Hörtests und die hochauflösende DVT-Bildgebung werden hierfür eingesetzt.
In vielen Fällen können wir helfen, sei es mit professioneller Ohrreinigung, Medikamenten, einer gehörverbessernden Operation oder anderen Therapieempfehlungen.
Eine neuere, gute Methode, Medikamente in das Ohr zu bringen ist z.B. die intratympanale Medikamentengabe bei Hörsturz oder Morbus Menière.
Sollte die Ursache der Hörstörung oder eines Ohrdruckes eine verengte Belüftungsröhre des Ohres (die Tube) sein, können wir evtl. auch mit einer Ballon-Tubendilatation das Problem lösen.
In besonderen Fällen kann unser Team um Prof. Jan Kiefer mit speziellen, implantierbaren Hörgeräten, wie Cochlea Implantaten, Mittelohrimplantaten (Soundbridges) oder Knochenleitungsimplantaten (Bonebridges), volle Unterstützung bieten.

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Schwindel

Schwindel kann verunsichern, die Lebensqualität beeinträchtigen und gefährlich sein.
Häufig liegt die Ursache im Gleichgewichtsorgan, welches Teil des Innenohrs ist.
Häufige Schwindelformen im HNO-Bereich sind der gutartige Lagerungsschwindel, der Morbus Menière und der Ausfall des Gleichgewichtsnerven (Neuropathia vestibularis).
Ist die Ursache erkannt worden, lässt sich der Schwindel oft therapieren oder lindern.
Durch die Anamnese und moderne Technik können wir eine Störung des Gleichgewichtsorgans identifizieren.
Schwindel lässt sich beispielweise an den Augenbewegungen ablesen. Bei verschiedenen Untersuchungen kann daher mit einer besonderen Videobrille Schwindel sichtbar gemacht werden (VNG – Video-Nystagmographie). Außerdem lässt sich durch die Messung von feinen Muskelpotentialen eine Störung in Untereinheiten des Gleichgewichtsorgans erkennen (o/c VEMP – Vestibulär Evozierte Myogene Potentiale).

Tinnitus

Tinnitus

Ein Ohrgeräusch kann ein sehr lästiger Begleiter sein.
Das Rauschen, Pfeifen oder Piepen sollte vom Facharzt abgeklärt werden, um eine organische Ursache auszuschließen. Dabei wird das Hörorgan gründlich untersucht und die Tinnitus-Frequenz identifiziert.
Ist der Tinnitus im Zusammenhang mit einem Lärmtrauma oder einem Hörsturz aufgetreten, ist in der Frühphase eine Behandlung mit Kortison in Erwägung zu ziehen.
V.a. bei länger bestehendem Tinnitus ist eine medikamentöse Therapie nicht mehr erfolgversprechend und eine kognitive Verhaltenstherapie wird empfohlen. Hierfür können mittlerweile die Apps Kalmeda und Meine Tinnitus App, die auf dem Smartphone oder Tablet laufen, von uns auf Rezept verordnet werden.

Ohrmuschel

Ohrmuschel

Die Ohrmuschel kann auffällig sein, weil sie zu weit absteht oder eine Fehlform hat, sodass sie die Blicke auf sich zieht. Dies können wir in Narkose oder lokaler Betäubung im Kindes- und Erwachsenenalter schonend korrigieren.
Häufig entstehen auch Hauttumoren an der Ohrmuschel, die v.a. bei älterer Haut als Folge der lebenslangen Sonneneinstrahlung auftreten. Oft finden wir Basaliome, deren Entfernung unbedingt notwendig ist.
Auch eine überschießende Narbenbildung, ein sogenanntes Keloid, ist am Ohr häufig anzutreffen und kann behandelt werden.

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Ohrschmalz, Entzündung, Verletzung oder 2. Meinung

Egal, was für Beschwerden Sie im Ohrbereich haben, wir kümmern uns mit viel Erfahrung um Ihre Probleme und Ihre Fragen.
Manchmal, wenn man sich unsicher ist, kann eine 2. Meinung sehr hilfreich sein. Natürlich stehen wir Ihnen auch dafür gerne zur Verfügung.